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news >> 2022 >> 220110_01

10.01.2022

ImpfgegnerInnen auf der Straße

Vorspiel am Angermünder Friedenspark

Angermünde (ipr) Am heutigen Montag werden wieder zahlreiche ImpfgegnerInnen in den Städten der Uckermark auf der Straße sein und ihre unangemeldeten "Spaziergang"-Demonstrationen abhalten. Kurz zuvor will die elitäre Nazi-Kleinstpartei "Der Dritte Weg" in Angermünde eine Kundgebung abhalten.

In den zurückliegenden Wochen war es der Partei um ihren Angermünder Parteivorsitzenden Matthias Fischer gelungen, sich in Wittstock (Dosse) an die Spitze der Corona-Proteste zu stellen und Demonstrationen mit mehreren hundert Menschen zu veranstalten.


Dieser Flyer befand sich in Angemünder Briefkästenfoto: ipr

Nun starten sie mit einer Kundgebung im Angermünder Friedenspark den Versuch, an die wöchentlich stattfindenden Proteste in der Uckermark anzudocken.

In Vorbereitung dieser Aktion wurden Flyer in Angermünder Briefkästen verteilt. Die Flyer bewerben diese Aktion des "Dritten Wegs" als "Angermünde sagt Nein zur Corona-Diktatur! Heraus auf die Straße! Wir sind ein Volk!"

Ein wenig Querfront darf sein

Gespannt darf man sein, ob sich die Anhänger des dritten Weges der "Spaziergang-Demo" anschließen werden, die eine Stunde nach Kundgebungsbeginn auf dem Angermünder Marktplatz in unmittelbarer Nähe des Polizeireviers stattfinden soll. Probleme, dass die Nazis dort mitmarschieren, wird man da nicht haben. Der Admin der Telegram-Gruppe "UM*Freie Brandenburger" bringt es auf den Punkt: "Dabei ist das alte Schema Partei, farbe, links-rechts völlig kontraproduktiv, da letztlich alle von allen betroffen sind und es keine Rolle spielt, aus welchem Hintergrund dazu Kritik kommt, sofern sie konstruktiv und sachdienlich ist."

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unbekannt02 schrieb am 14.01.2022
Ich kann es nicht nachvollziehen, warum sich hier angestrengt wird den selbstgerechten "Gegendemonstranten" um Wolfgang R. und Konsorten zu gefallen. Hat sich mal einer die Mühe gemacht deren politischen Hintergrund aufzuklären, da würden sich für manche sicherlich ebenfalls beschriebene Abgründe offenbaren.
Diesem Sammelsurium linker Aktivisten war der Montagsspaziergang bisher zu kompliziert, um sich mit Protest dagegen eventuell die Finger zu verbrennen. Dagegen ja, aber wenn will man angreifen. Nun tritt in größerer Anzahl der III. Weg auf und man stellt sich mit dem erhobenen Zeigefinger an den Wegesrand,um auch hier seine eigene Schwäche durch unqualifizierte Indoktrination der sowieso unliebsamen Demonstration der Corona-Maßnahmen Gegner zu kaschieren. Jämmerlich versuchte man als der besorgten Flüsterer aufzutreten, der einzig um den "guten" Ruf der Maßnahmen Gegner bemüht ist. Da wurde nun nichts draus und der erlauchte Kreis verblieb wie bockige Kinder unter sich. Wer sich vergeblich für ein pluralistisches Meinungsystem einsetzt, sollte auch damit leben können, dass es andere Meinungen gibt. Die R. Truppe hätte jedenfalls ungestört am Marktplatz stehen können, ohne mit Schmährufen berücksichtigt zu werden, so aber musste es ja unbedingt zur verbalen Konfrontation kommen. Auch wenn sich Wolgang immer wild gestikulierend im Hintergrund hält, weiß man wer die anderen Puppen führt und mit fragwürdigen input versorgt. Das "Bündnis gegen rechts" hat sich wiederholt selbst keinen Gefallen getan, in dem es als Aggressor aufgetreten ist, warum sollte man vor so einer Truppe zu Kreuze kriechen ...?

Wer hier Menschen persönlich angreift, sollte auch den Mumm haben, seinen Namen nennen. (ph)

unbekannt01 schrieb am 13.01.2022
"Es stimmt NICHT, dass Impfgegner demonstrieren"?
Was soll das? Was war denn Ihr Beweggrund an einer Demo teilzunehmen, die mit dem Hinweis eröffnet wurde, dass man wegen der Polizei auf das Tragen der als "Maulkorb" bezeichneten FFP-2 Maske achten soll. Trotz der empörten Hinweise kritischer Bürger, dass massiv Neofaschisten mitlaufen, welche sogar für alle laut und verständlich die kritischen Stimmen mit dem Begriff "Volksverräter" niederbrüllten, scherte sich dieser Demonstrationszug einen Kerricht darum. Da haben Sie vollumfänglich Ihre Chance verpasst, sich von den Nazis des dritten Weges abzugrenzen.

unbekannt schrieb am 11.01.2022
Schade, sehr einseitig geschrieben. Es stimmt NICHT, dass Impfgegner demonstrieren. Es sind so viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Beweggründen. Leider war dieses Mal tatsächlich der III. Weg mit dabei, was für mich sehr schwierig ist. Da ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll und kann. Einerseits ist es für mich sehr wichtig zu zeigen, dass ich Teile der Coronapolitik nicht gutheiße, andererseits möchte ich mich ganz klar auch gegen den III. Weg abgrenzen. Wie kann das gelingen? Über Vorschläge bin offen. Und bitte schauen Sie das nächste Mal genauer hin, denn die Woche davor habe ich den III. Weg nicht gesehen und es waren viele angenehme Menschen vor Ort.

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