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[meinung] | meinung >> 2010 >> 100530_01 | |
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Lothar Priewe schrieb am 02.06.2010
Es war ein Freudenfest für alle Demokraten und Tag der Frustation für die hiesige Nazibewegung. Beeindruckend war für mich, wie viele junge Leute und auch Personen aus dem gesamten Parteienspektrum Bernaus und dem ganzen Barnim dabei waren, um dem vorvorgestrigem Spuk seine Grenzen aufzuzeigen.
Gleiche Aktionen beim Auftreten dieses einer verbrecherischen Ideologie anhängenden Männchen wünscht man sich auch in unserer Uckermark.
Außerdem wäre auch wünschenswert, wenn sich nicht nur ein oder zwei Uckermärker solidarischer Weise mit den Demokraten unseres Nachbarkreises bei solchen Aktionen sehen lassen würden. Aber vielleicht ist ja die nächste Möchtegerndemo des braunen Spektrums am kommenden Samstag eine entsprechende Möglichkeit sich entsprechend einzureihen.
Bedenklich ist natürlich die Bemerkung von Gebhard, daß eine friedliche (Nazi)-Revolution nicht möglich ist und weist in die Richtung nach dem Dresden-Debakel der Rechtsextremen, als über die zielgerichtete Gründung von gewaltbereiten Gruppen philosophiert wurde. (Als wenn wir die nicht schon hatten!)
Bedenklich stimmt mich jedoch der "Schlachtruf" einiger Jugendlichen: "Stalingrad, Stalingrad. Jeder Schuß ein deutscher Soldat." Dieses zeigt eine verheerende Parallelität zu I. Ehrenburgs Aufruf in Großen Vaterländischen Krieg, dass ein Tag ohne einen getöteten Deutschen ein verlorener
Tag ist und von dem er sich und auch die damalige sowj. Führung im Nachhinein distanzierte. Zumal es an diesem Ort in keiner Weise angebracht war sich so zu entäußern.
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