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news >> 2014 >> 081215_01

15.12.2008

Prozess in Schwedt

Sechs Monate Gefängnis wegen Volksverhetzung

Schwedt (ipr) Vor dem Amtsgericht in Schwedt wurden zwei 23-jährige Männer wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit öffentlichem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt. Der eine Angeklagte erhielt eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten, der andere eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 5,- €.

Der Prozess fand bereits am 27. November 2008 statt. Ein Urteil - die Tagessätze - ist nach Auskunft des Gerichtssprechers rechtskräftig. Gegen die Haftstrafe wurde Berufung eingelegt. Das Gericht hielt es für erwiesen, dass beide Männer am 26. 05. 2008 in Gartz/Oder im Bereich des Bollwerkes an der Westoder mehrfach die NS-Parole " Sieg Heil "skandiert haben. Des Weiteren haben sie folgende Parolen geschrien: "Wir sind Deutsche", "Scheiß Polen", "Ausländer raus" und "Scheiß Polaken". Die Beschimpfungen richteten sich damals gegen zwei junge Frauen ausländischer Herkunft.



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