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10.02.2011
Templin: Nach Ohrfeige für einen Punk
Ordnungsamt-Mitarbeiter erhielt Geldstrafe
Templin (ipr) Steffen G., ein Mitarbeiter des Templiner Ordnungsamtes, der am Abend des Fußball WM Spieles Deutschland – Uruguay in der Nähe des Templiner Marktplatzes ohne Grund einem Punk, der aus Berlin zu Gast war, mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen hatte, wurde im Dezember vergangenen Jahres zu eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig
Ein Augenzeuge des Vorfalls hatte berichtet, dass am 10. Juli 2010 nach dem erfolgreichen Deutschlandspiel um den dritten Platz bei der Fußballweltmeisterschaft vier Punks in Templin unterwegs waren. Der Mann hatte sich plötzlich einem der Punks in den Weg gestellt. „Ich bin gerade noch so an ihm vorbeigekommen,“ schilderte der Punk den Vorfall. "Mein Kumpel hatte es nicht mitbekommen, weil er sich gerade unterhielt." Der Mann, der auch bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sein soll, habe den Kumpel angerempelt. Die Vier, die den Mann als Steffen G. erkannten und als Rechten bezeichnen, wollen einfach weitergegangen sein. "Er kam hinterher getorkelt und bespritze uns mit Bier. Er holte uns ein, stellte sich provozierend vor unseren Kumpel hin und schlug ihm mit der flachen Hand ins Gesicht. Kurz danach kam seine Freundin angerannt und hielt ihn von Weiterem ab."
Der zuständige Strafrichter am Amtsgericht Prenzlau folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft Neuruppin und erließ einen Strafbefehl in Höhe von 30 Tagessätzen zu je 20 Euro wegen Körperverletzung. Gegen diesen Strafbefehl war nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Neuruppin von Seiten Steffen Gs kein Widerspruch eingelegt worden.
 
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