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news >> 2011 >> 110401_01

01.04.2011

Nach Übergriff auf 29-Jährigen am Bahnhof Britz

Erneut Hausdurchsuchungen in der rechten Szene

Pinnow (ipr) Wie erst jetzt bekannt wurde, mussten Nazis aus dem Umfeld der "Nationalen Sozialisten Barnim Uckermark" (NSBUM) Mitte März erneut Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen. Diesmal allerdings wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung. Die Polizisten befanden sich auf der Suche nach Schlagwaffen und Kleidungsstücken mit Blutspritzern. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder.

Laut einer Meldung der Pressestelle der Polizei des Schutzbereiches Barnim war es in der Nacht zum 15. März auf einem Bahnsteig am Bahnhof Britz gegen 4:40 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung an einem 29-jährigen Mann gekommen. Der Geschädigte wurde von drei Männern nach zunächst verbalen Beschimpfungen geschlagen. Er stürzte zu Boden. Wie bei den jungen Rechten nicht gerade unüblich, traten dann die drei Angreifer auf ihr Opfer ein. Die beleidigenden Worte sollen unter anderem "Zecke" und "Zeckenschwein" gewesen sein.

Der 29-Jährige konnte sich befreien und flüchtete vom Bahnhof. Die drei Männer stiegen in einen blauen Opel Corsa und sollen dann in Richtung Golzow davongefahren sein. Das Opfer erlitt eine Kopfplatzwunde und Prellungen. Er musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Die Hausdurchsuchungen fanden nach Auskunft der Staatsanwaltschaft in Angermünde, Parstein und Eberswalde statt. Hausdurchsuchungen gab es allerdings bei vier Personen.

Am Vorabend der Tat war der Wagen mit dem die Nazis unterwegs waren in Angermünde in eine Verkehrskontrolle geraten. Zwei Personen hätten fluchtartig den Corsa verlassen, war zu erfahren, und waren dann von den Polizisten ergriffen worden. Warum die Beiden geflohen waren, sei bis jetzt nicht zu klären gewesen, hieß es aus Sicherheitskreisen.

Aus der rechten Szene war zu erfahren, dass zumindest die beiden Partsteiner Beschuldigten nichts mit der Tat zu tun haben wollen.

Bericht über vorherige Hausdurchsuchungen.

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