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uckermark-news >> 2026 >>

05.06.2024

Ein parteiloser Kandidat auf der Liste der CDU für die SVV Angermünde war früher ein Nazi

Über das Scheitern einer Recherche

Angermünde (ipr) Der CDU in Angermünde scheint es gelungen zu sein, einen früheren Rechtsextremisten in die demokratischen Strukturen der Partei einzubinden. Er kandidiert auf der Liste der CDU als parteiloser Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung von Angermünde.

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31.05.2024

Zwei Jahre Haft für Marius B.

Das Martyrium des Ronny Z. (III)

Prenzlau (ipr) Nach drei Prozesstagen ist ein Uckermark-Nazi am Donnerstag vor dem Schöffengericht in Prenzlau zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 30-jährige alkoholkranke Marius B. im April 2021 einen Saufkumpanen die ganze Nacht hindurch gepeinigt hat. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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30.05.2024

Verfahren gegen Ramon A. eingestellt

Das Martyrium des Ronny Z. (II)

Prenzlau (ipr) Derzeit muss sich noch ein rechtsextremer Uckermärker vor dem Schöffengericht in Prenzlau verantworten. Ihm wird vorgeworfen, einen Saufkumpanen die Nacht durch misshandelt zu haben. Er ist wegen Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Diebstahl angeklagt. Das Verfahren gegen den zweiten Angeklagten wurde am Dienstag eingestellt. Das Verfahren eines dritten Angeklagten war schon vor Prozessbeginn abgetrennt worden.

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28.05.2024

Kein Aprilscherz

Das Martyrium des Ronny Z. (I)

Prenzlau (ipr) Derzeit müssen sich zwei rechtsextreme Uckermärker vor dem Schöffengericht in Prenzlau verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, einen Saufkumpanen stundenlang misshandelt zu haben. Sie sind wegen Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Diebstahl angeklagt. Das Verfahren eines dritten Angeklagten wurde abgetrennt.

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24.05.2024

JA-Chef Hannes Gnauck unter Druck

Vorauseilende Verharmlosung

Berlin (ipr) Vor acht Tagen hat der Bundestag die Immunität des AfD-Bundestagsabgeordneten Hannes Gnauck aufgehoben. Die Bundeswehr scheint den vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) als Extremist eingestuften Uckermärker endgültig aus dem Dienst entfernen zu wollen. Seit Pfingsten hat sich Hannes Gnauck auf "X" (früher Twitter) regelmäßig zu Wort gemeldet.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


[rückblick 2025]