Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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05.02.2013
Pinnow (ipr) Mit dem Übergang der Ostuckermark in den Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Neuruppin im vergangenen Jahr haben dort die Verfahren wegen politisch motivierten Kriminalität massiv zugenommen.
03.02.2014
Pinnow (ipr) Seit vergangener Woche wird das erste große Nazi-Konzert für das Jahr 2014 offiziell beworben. Es soll am 19. April am Vorabend von Adolf Hitlers 125. Geburtstag irgendwo „in Mittel Europa“ stattfinden.
29.01.2013
Rossow (ipr) Im Zusammenhang mit einem Rechtsrockkonzert in Rossow (MV) Ende 2013 präzisierte die Staatsanwaltschaft in Neubrandenburg gestern, dass ein Ermittlungsverfahren gegen den Besitzer der ehemaligen Gasstätte wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet worden ist. Bei dem Besitzer handelt es sich um einen Zollbeamten aus Mewegen.
23.01.2014
Brüssow (ipr) Das von gegenrede.info Anfang Januar gemeldete illegale Rechtsrockkonzert in Rossow zwischen Pasewalk und Löcknitz schlägt mittlerweile in Mecklenburg-Vorpommern hohe Wellen. Sind doch die Besitzer des ehemaligen Gasthauses an der Bundesstraße 104 ein Zollbeamter und dessen Frau. Unterdessen ermitteln Staatsschützer in Prenzlau und in Anklam im Zusammenhang mit diesem Konzert wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
21.01.2014
Neuruppin (ipr) Vor einer Woche ist ein 28-jähriger Templiner wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor dem Landgericht Neuruppin zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Das Gericht bestätigte damit das Strafmaß der Vorinstanz, setzte die Strafe allerdings zur Bewährung aus.
[frühere artikel]
22.02.2026
Flüchtiges Nazisymbol
Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.
29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.