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uckermark-news >> 2026 >>

03.05.2010

Kaum uckermärkische Nazis unter den Demonstranten

Berlin war keine Reise wert

Berlin (ipr) Rechtsextremisten aus der Uckermark scheinen wenig Lust gehabt zu haben, am 1. Mai in Berlin zu demonstrieren. Lediglich fünf Uckermärker waren am Treffpunkt S-Bahnhof Bornholmer Straße aufgetaucht, darunter als prominentester Teilnehmer der Kreistagsabgeordnete Andy Kucharzewski.

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30.04.2010

Gedenkanzeige in der Prenzlauer Zeitung

Ein Schelm, wer dabei Nazi denkt

Prenzlau (ipr) Gestern erschien eine schlichte Gedenkanzeige zwischen den traditionellen Todesanzeigen in der Prenzlauer Zeitung, die einen außergewöhnlichen Text enthielt: "Die schweren Tage Ende April 1945 bleiben UNVERGESSEN!", war da zu lesen. Und statt der Namen aller Angehörigen, die sonst aufgelistet werden, hieß es dort: "Die Achtzig-Jährigen".

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28.04.2010

Faustrecht und Familienbande zum Zweiten

Polizisten beleidigt man nicht ungestraft

Prenzlau (ipr) Der zur rechten Szene gehörende Patrick S. sollte sich gestern Morgen vor dem Amtsgericht Prenzlau wegen der Beleidigung von zwei Polizeibeamten verantworten. Der 22-jährige Templiner hat es dann aber doch vorgezogen, den Widerspruch gegen einen Strafbefehl, der gegen ihn in diesem Fall verhängt worden war, zurückzuziehen. Somit musste die Verhandlung nicht mehr stattfinden.

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26.04.2010

NPD simuliert Stärke

KMOB Flugblätter in Schwedt

Pinnow (ipr) Die letzten beiden Wochen brachten einige Propagandaaktivitäten von NPD und Freien Kräften in der Uckermark. Vor dem Hintergrund schwindender Mitgliederzahlen muss die NPD ihren Führungsanspruch in der rechten Szene legitimieren.

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22.04.2010

Falsche Anschuldigung unter Kumpels führt zur Gewalt

Faustrecht und Familienbande

Prenzlau (ipr) Es grenzt schon an Ironie, wenn sich ein Angehöriger der rechten Szene am 20. April wegen ein paar unpolitischer Faustschläge vor dem Kadi zu verantworten hat. So geschehen am Dienstag dieser Woche vor der Jugendrichterin in Prenzlau.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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