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uckermark-news >> 2026 >>

11.03.2009

Rechtsextreme Freizeitfußballer beim "FC Einheit 06" Prenzlau

Bürgermeister Prenzlaus wartet auf öffentliche Distanzierung

Prenzlau (ipr) Der Bürgermeister von Prenzlau wartet weiterhin auf eine öffentliche Distanzierung der Klubmitglieder des "FC Einheit 06" vom rechtsextremen Gedankengut, das auf der Website und auf den Trikots des Klubs bisher transportiert worden ist. Das erläuterte Hans Peter Moser im Rahmen eines Pressegespräches zur Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung am Mittwoch Morgen. Sollte diese Distanzierung der Freizeitfußballer in der lokalen Presse nicht erfolgen, werde die Stadt kein Plätze mehr für Spiele dieses Klubs zur Verfügung stellen.

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09.03.2009

Neu gegründeter NPD Ortsbereich Prenzlau als Phantom vor dem Kino

Bürgerproteste gegen NPD Infostand

Prenzlau (ipr) Bürger Prenzlaus haben am Samstag letzter Woche gegen die NPD demonstriert. Anlass war ein Infostand, den die Rechtsextremisten in Prenzlaus Einkaufsmeilchen Friedrichstraße für knapp 90 Minuten vor dem Kino aufgebaut hatten. Unter den Demonstranten befand sich auch Prenzlaus Bürgermeister Hans-Peter Moser (Die Linke).

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06.03.2009

Weiter Propagandaaktion in Angermünde

Hakenkreuz und Siegrunen am Balkon

Angermünde (ipr) Ein Verantwortlicher der Bau- und Wohnungsgesellschaft erstattete am Donnerstag (05.03.2009) Strafanzeige bei der Polizei, berichtet die Pressesprecherin der Polizei des schutzbereiches Uckermark, Sandra Urland. Er hatte an einem Haus in der Gustav-Bruhn-Straße ein Hakenkreuz sowie eine Doppelsigrune festgestellt.

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06.03.2009

Keine Angaben zu neuem Gutachten von Seiten des Gerichts

Potzlowmörder Marcel S. wird nicht vorzeitig entlassen

Pinnow (ipr) Der zu achteinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilte Potzlow-Täter Marcel S. kommt vorerst nicht früher aus der Haft frei. Das meldete am Mittwoch dieser Woche die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Ob dabei ein neu zu erstellendes Prognose- bzw. Gefährlichkeits-Gutachten eine Rolle spielte, das vom zuständigen Gericht im August letzten Jahres in Auftrag gegeben worden war, war vom Sprecher des Amtsgerichts Bad Freienwalde auf Nachfrage von gegenrede.info nicht zu erfahren.

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05.03.2009

Nazi-Aktivitäten in Angermünde

Döner-Imbiss mit Aufklebern verunstaltet

Angermünde (ipr) In Angermünde wurde gestern die Tür zu einem Döner-Imbiss mit zahlreichen Aufklebern mit ausländerfeindlichem Inhalt verunstaltet. Weitere Aufkleber fanden sich auf dem Hinweisschild zum Biosphärenreserwart Schorfheide Chorin.

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rechte spalte

16.10.2026

Nazi-Sachbeschädigung

In der Werderschen Dorfstraße in Rehfelde (MOL) nahm die Polizei am Mittwoch (14.10.2026) eine Strafanzeige auf, die nun in den Händen des Polizeilichen Staatsschutzes liegt. Unbekannte brachten einen Schriftzug auf ein Objekt eines Stromversorgers auf, das dem rechten Spektrum zuzuordnen ist. Durch die Polizisten wurde dokumentiert "patriotische Brüder 1161". 1161 dürfte in diesem Zusammenhang Anti Antifaschistische Aktion bedeuten.


14.10.2026

Nazisymbolik geschmiert

Am Montag (12.10.) wurden Graffitischmierereien angezeigt, die noch Unbekannte an der Aussichtsplattform Kulisch Berg hinterlassen hatten. Darunter fanden sich mehrere Hakenkreuze, Schmähungen gegen die Polizei und auch das Kürzel eines sächsischen Zweitligisten. Wer sich da betätigte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.


02.10.2026

Antisemitisches Gepöbel

Am Nachmittag des 01.10.2026 fielen in der Heilbronner Straße in Frankfurt (Oder) zwei Männer auf, die Naziparolen riefen und antisemitische und volksverhetzende Äußerungen tätigten. Als Passanten sie daraufhin ansprachen, flüchtete das Duo in eine Straßenbahn und verschwand damit. Doch konnten alarmierte Polizisten ihrer in der Cottbuser Straße habhaft werden. Sie erwiesen sich als bereits bekannte Deutsche im Alter von 39 sowie 45 Jahren. Beide hatten Atemalkoholwerte von 2,48 und 2,84 Promille aufzuweisen. Der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost befasst sich nun mit ihnen.


01.10.2026

Antisemitische Sprüche

Wie der Polizei am Morgen des 30.09.2026 in Frankfurt (Oder) angezeigt wurde, haben noch Unbekannte antisemitische Schriftzüge großflächig an die Scheiben einer Bushaltestelle in der Johann-Eichorn-Straße geschmiert. Wer sich da betätigte, ermittelt nun die Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


01.10.2026

Besondere Totenköpfe

Bei Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei in Neuhardenberg entdeckten Polizistinn:en am Dienstag auf der Heckscheibe eines VW Passats zwei Sticker mit besonderen Totenköpfen. Dieses verbotene Symbol wurde seinerzeit von der 3. SS-Panzerdivision benutzt und führte zu einem Strafverfahren wegen Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Der Fahrer des Wagens hatte bereitwillig die Aufkleber entfernt. Nun wird sich der Polizeiliche Staatsschutz mit der Feststellung befassen.


30.09.2026

Durch Faustschlag verletzt

In Fürstenwalde wurde am frühen Samstagmorgen ein junger Syrer geschlagen. Der Jugendliche unterhielt sich bei einer Gartenparty im Siedlerweg mit anderen Personen, als ihm plötzlich einer der Männer einen Faustschlag ins Gesicht versetzte. Der 17jährige Syrer erlitt dabei auch Verletzungen, die später im Krankenhaus behandelt werden mussten. Wer ihn derart malträtierte und welche Motivation derjenige hatte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.


24.09.2026

Party gestört

Nach dem Christopher-Street-Day (CSD) in Hennigsdorf versammelten sich am Samstagabend ein Dutzend Personen vor dem Linken-Büro in Oranienburg, wo gerade eine Party stattfand. Sie sollen die Scheiben beklebt und queerfeindliche Parolen gerufen haben - bis die Polizei kam. Darüber berichtet die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ).

Unter ihnen sollen nach Angaben der Anwesenden auch Personen gewesen sein, die zuvor an der Demonstration gegen den CSD in Hennigsdorf teilgenommen hatten. Nach MAZ-Informationen war die Nazi-Gruppierung "Deutsche Jugend voran" Anmelderin jener Demo.


13.08.2026

Nazisymbole am Bürgerhaus

Unbekannte haben in Neuenhagen bei Berlin am Bürgerhaus in der Hauptstraße Graffiti mit Nazisymbolen sowie in der rechten Szene verwendeten Zahlenkombinationen hinterlassen. Die Schmierereien wurden am 10. August 2026 angezeigt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


05.08.2026

Nazisymbolik gesprüht

Am Dienstag erfuhr die Polizei, dass noch Unbekannte an einer Hauswand in Eberswalde in der Schönholzer Straße Graffiti angebracht haben. Die Schmierereien beinhalteten Nazisymbole und eine Zahlenkombination, die in der rechten Szene verwendet wird. In der Regel Hakenkreuze und 88 für "Heil Hitler". Wer sich da betätigte und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


03.08.2026

Antisemitischer Spruch

In der Nacht zum Montag befestigten noch Unbekannte in Bernau einen Heliumballon an einem Straßenschild An den Schäferpfühlen. Auf dem Ballon war mit schwarzer Farbe der antisemitischer Schriftzug "Juden hangen" geschmiert. Gemeint ist wohl "hängen". Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost Ost.


03.08.2026

Volksverhetzung in Tankstelle

Ein 40-jähriger Mann hat in der Nacht zum 1. August in Bad Freienwalde in einer Tankstelle in der Schiffmühler Straße mit einer Softairwaffe hantiert und volksverhetzende Äußerungen von sich gegeben. Er wolle alle Kanacken erschießen, die den Laden betretew. Polizeibeamte stellten den bisher unbescholtenen Deutschen wenig später in der Nähe des Tatorts. Ein Atemalkoholtest ergab 2,05 Promille. Die Softairwaffe wurde sichergestellt. Gegen den Mann ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz.


01.08.2026

Antisemitischen Spruch geschmiert

In Joachimsthal haben Unbekannte im Bereich der Treppe an der Marktstraße/Brunholdstraße einen antisemitischen Spruch geschmiert. Nach Angaben der Polizei wurde die Tat am vergangenen Mittwoch angezeigt. Der Schriftzug lautete: "An allem sind die Juden schuld."

Die Schmiererei wurde umgehend beseitigt. Der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost hat die Ermittlungen zu den Tätern und deren Motivation aufgenommen.


21.06.2026

Nazi-Geschmiere

Durch unbekannte Täter wurde am Samstag in Eberswalde, Potsdamer Allee, am Haupteingang des Einkaufszentrums eine Fensterscheibe bekritzelt. Mit einem schwarzen wasserfesten Filzstift wurden diverse fremdenfeindliche Sprüche und ein falsch gezeichnetes Hakenkreuz aufgemalt. Ein Strafverfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen wurde eingeleitet.


17.06.2026

Nazisymbolik geschmiert

Wie der Polizei am Mittwoch dieser Woche angezeigt wurde, haben noch Unbekannte in der Tornower Straße in Bad Freienwalde an einen Werbeträger der Stadt zwei Hakenkreuze sowie eine in der rechten Szene gängige Zahlenkombination geschmiert (18, 88 oder 1488). Wer sich da betätigte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


13.06.2026

Angriff auf CSD

Am 13. Juni 2026 kam es am Rande zweier Versammlungen in Eberswalde – dem Christopher Street Day (CSD) und einer Gegenversammlung – zu einer Körperverletzung. Noch vor Beginn der Aufzüge soll ein 20-Jähriger aus der Gegenversammlung einem 39-jährigen Teilnehmer des Christopher Street Day auf den Arm geschlagen haben. Diie Polizei nahm eine Strafanzeige wegen Körperverletzung auf.


10.06.2026

Wildrassistisch

Am Montagnachmittag soll ein 62-jähriger Nigerianer in seinem Pkw auf der Sommerfelder Straße in Eberswalde von einem vorausfahrenden Kia ausgebremst und zum Anhalten gezwungen worden sein. Anschließend soll der Fahrer des Kia aus seinem Fahrzeug gestiegen sein , soll gegen die Scheiben des Autos des 62-Jährigen geschlagen und ihn rassistisch beleidigt haben. Nach dem Vorfall entfernte sich der Mann vom Ort des Geschehens. Der Geschädigte blieb körperlich unverletzt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zur Identität des Tatverdächtigen werden vom Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost geführt.


08.06.2026

Naziparole gerufen

Am Nachmittag des 06.06.2026 war eine Streifenwagenbesatzung in der Friedrich-Ebert-Straße unterwegs, als ihnen von einem Passanten eine Naziparole entgegengeschleudert wurde. Die Polizisten nahmen sich des Delinquenten an und stellten fest, dass es sich um einen 37-jährigen Deutschen handelte, der offensichtlich alkoholisiert war. Er musste im Krankenhaus eine Blutprobe lassen und erhielt eine Anzeige.


05.06.2026

Naziparole geschmiert

Am 03.06.2026 wurde der Polizei gemeldet, dass noch Unbekannte auf eine Mauer am Straßenrand der L293 in Biesenthal einen Wahlspruch der SA aus der Zeit des Nationalsozialismus angebracht hätten. Dies bestätigte sich in weiterer Folge. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost zu den Schmierfinken und deren Motivation.


04.06.2026

Hakenkreuze in Strausberg

Wie der Polizei am Dienstag erfuhr, haben noch Unbekannte an die Fassade der Lieferzufahrt des Südringcenters in Strausberg (MOL) vier Hakenkreuze geschmiert. Wer sich da betätigte und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Staatsschutz.


22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


[rückblick 2025]