Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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31.03.2023
Angermünde (ipr) Nachdem am Montag Hakenkreuz-Schmierereien in Boitzenburg entdeckt wurden, traf es gestern Angermünde.
30.03.2023
Boitzenburg (ipr) Auf den Gelände der Puschkin-Grundschule in Boitzenburg wurde neben anderen Graffiti-Schmierereien ein Hakenkreuz entdeckt. Versteckt wurde es nicht von den TäterInnen in der Schule sondern im Text der Polizeimeldung.
29.03.2023
Lychen (ipr) Am Dienstag entdeckten Bürger in Lychen, dass ein Transparent entwendet worden ist. Das Transparent richtet sich gegen die Ansiedlung von Reichsbürgern in Lychen.
20.03.2023
am 22.03.2023
Prenzlau (ipr) Streitigkeiten in der Prenzlauer Drogenszene an denen auch tschetschenische Jugendliche beteiligt sein sollen, dienen der AfD als Vorwand, gegen vermeintliche Migrantenbanden zu hetzen. Prenzlaus Bürgermeister lässt sich von der AfD treiben und haut in dieselbe Kerbe. Für heute Abend hat die AfD in Prenzlau zu einer Demonstration aufgerufen auf der auch Bürgermeister Sommer reden will. Eine Gegenveranstaltung zu dem ein Bündnis aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, VVN–BdA und dem Landesverband Jüdischer Gemeinden Brandenburg aufruft, wird zeitgleich stattfinden.
10.03.2023
Prenzlau (ipr) Wenn zwei AfDler nach der Methode Kalbitz aufeinandertreffen, kann das durchaus vor dem Strafrichter enden. In diesem Fall war es eine Strafrichterin. Und die stellte fest, dass die Schuld des Angeklagten wohl gering sei. Sie stellte das Verfahren wegen Körperverletzung nach 153 Strafprozessordnung ein.
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22.02.2026
Flüchtiges Nazisymbol
Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.
29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.