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uckermark-news >> 2026 >>

17.05.2018

Geldstrafe für Hasskommentare

Mit zweierlei Maß

Cottbuss (ipr) Zwei Gramzower Rechtsextremisten sind für einen Facebook Hass-Dialog von der Cottbusser Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Online-Kriminalität mit Strafbefehlen wegen Volksverhetzung versehen worden. Als Reaktion auf ein Handy-Video hatten sie gefordert, Migranten zu vergasen. Zahlen müssen beide Männer, aber aus unterschiedlichen Gründen.

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07.05.2018

Angemünde

Nazigegröle statt Sonntagsruhe

Angermünde (ipr) Wegen vermeintlicher Nazimusik und -gegröle wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Polizei in Angermünde alarmiert.

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09.03.2018

Zwei Prenzlauer Nazis zu Haftstrafen verurteilt

Ein Kreuz mit den Büchsen

Prenzlau (ipr) Aus Getränkedosen im größten Einkaufsmarkt Prenzlaus ein Hakenkreuz zu bauen, hat zwei einschlägig vorbestrafte Nazis vor Gericht gebracht. Sie wurden gestern wegen "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in der Öffentlichkeit" zu Haftstrafen von 7,5 und 9 Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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06.03.2018

Presse-Verprügeln scheint auch bei Gericht in Mode zu kommen

Polizist vom Vorwurf der Strafvereitelung freigesprochen

Schwedt (ipr) Im Zweifel für den Angeklagten hieß es gestern beim Freispruch eines Schwedter Polizisten wegen versuchter Strafvereitelung im Amt vor dem Landgericht in Neuruppin. In der ersten Instanz vor dem Amtsgericht in Schwedt war er noch verurteilt worden.

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27.02.2018

Staatsanwaltschaft geht in Revision

Drei deutsche Feiglinge gehen straffrei aus

Neuruppin (ipr) Ein heute 42-jähriger Templiner ist in einer Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Neuruppin vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung und Sachbeschädigung frei gesprochen worden.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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