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uckermark-news >> 2026 >>

18.09.2009

Zu den Ereignissen um das Löcknitzer Burgfest

Wenn Polizei und Politik sich streiten, freut sich die NPD

Löcknitz (ipr) Letzten Samstag fand in Löcknitz (Mecklenburg-Vorpommern) das alljährliche Burgfest statt. Während es in den letzten Jahren regelmäßig Reibereien zwischen Rechtsextremisten und der Polizei gab, wurden in diesem Jahr zusätzlich auch dem Löcknitzer Bürgermeister Lothar Meistring (Die Linke) die Handschellen angelegt. Versuch einer Einordnung.

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15.09.2009

Nachschlag für Nechlin

Mit 88° C und Schwarzer Sonne satt

Nechlin (ipr) Am 1. August war es am Rande des Bahnhofsfestes in Nechlin zu zwei Gewaltdelikten gekommen. Die Polizei will in beiden Fällen einen politisch motivierten Hintergrund nicht ausschließen. Die Ermittlungen dauern noch an.

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09.09.2009

Uckermärker Rechtsextremisten zu Besuch in Berlin

Strafbefehle nach Hatecore-Party in Spandau

Berlin (ipr) In einem in Berlin laufenden Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gegen drei junge Männer, die der Autonomen Nationalisten-Szene der Uckermark zuzuordnen sind, wurden in zwei Fällen Strafbefehle erlassen. Das Verfahren gegen den dritten Mann wurde an die Staatsanwaltschaft Frankfurt/oder übergeben.

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07.09.2009

NPDler bedroht Brüssower Journalisten

Anzeige auf Anzeige

Brüssow (ipr) Der Löcknitzer NPD-Gemeindevertreter Dirk Bahlmann bestätigte gegenüber der Prenzlauer Zeitung, dass er dem Brüssower Journalisten Peter Huth am 18. August vergangenen Monats begegnet war, bestritt aber die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben wurden.

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04.09.2009

Prozesserkenntnis: Obdachloser nur knapp am Tod vorbei

Kein Wort der Reue von den Angeklagten

Prenzlau (ipr) Gestern wurden vor dem Jugendschöffengericht in Prenzlau zwei 22 und 24 Jahre alte Männer wegen gefährlicher Körperverletzung begangen an einem Obdachlosen zu einem Jahr und sechs Monaten Jugendhaft und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Das Jahr Gefängnis wurde zu drei Jahren auf Bewährung ausgesetzt.

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22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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