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uckermark-news >> 2026 >>

10.05.2019

Zweiter Prozess zum Überfall auf einen Flüchtling

Filmriss und Verwarnung

Prenzlau (ipr) Gestern wurde vor dem Jugendschöffengericht in Prenzlau ein zum Tatzeitpunkt Heranwachsender für schuldig befunden, einen Flüchtling durch den Wurf mit einer Bierflasche vom Fahrrad geholt, ihn gemeinsam mit einem Kumpel am Boden liegend getreten und geschlagen zu haben. Ein erster Prozess mit zwei weiteren Angeklagten fand bereits im November 2018 vor dem Schöffengericht in Prenzlau statt.

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03.05.2019

Schwedt: Streit mit Flüchtlingen

Messerattacke und Beleidigungen

Schwedt (ipr) Montagabend ereignete sich vor dem Odercenter am Landgrabenpark in Schwedt eine Auseinandersetzung zwischen zwei Flüchtlingen aus Afghanistan und einem Deutschen.

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26.04.2019

Prozess um Hakenkreuz-Tattoo

Beim Baden die gestochene Schulter gezeigt

Prenzlau (ipr) Vor dem Amtsgericht Prenzlau ist ein 39-jähriger Neonazi wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu 10 Monaten Haft verurteilt worden. Die Haftstrafe wurde zu drei Jahren auf Bewährung ausgesetzt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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18.03.2019

Templiner Drogen-Nazi zu Haftstrafe verurteilt

Narziss und Regenbogen

Prenzlau (ipr) Für den Verkauf von Cannabis an eine 14-Jährige und das zweifache Zeigen des Hitlergrußes hat das Schöffengericht in Prenzlau einen Templiner Neonazi Robert zu einer Gesamtstrafe von zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

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05.03. 2019

Kurz gemeldet: Achter Prozesstag

Wodka-Party Schläger verurteilt

Prenzlau (ipr) Gestern Abend wurde ein Neonazi vor dem Schöffengericht in Prenzlau wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Sein Verteidiger kündigte Berufung an.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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